Bewegungstherapie

Bewegungstherapie

Bewegungstherapie (Physiotherapie, Krankengymnastik)

 

Vielfältige Möglichkeiten der Krankengymnastik bei Tieren


Zur Bewegungstherapie zählen passive Techniken wie das Lagern, das passive Bewegen, die Dehnungen und die aktiven Techniken, also krankengymnastische Techniken, die Muskeltätigkeit erfordern. Sie umfassen das aktiv-assistive (unterstützte) Bewegen, aktives Bewegen und die Widerstandübungen.

 

Erreicht wird damit der Erhalt und Aufbau der  Muskulatur, der  Knochen- und Gelenkgewebe und Durchblutungssteigerung sowie Koordinationsschulung.

Aktiv-assistives (unterstütztes) Bewegen

Unterstütztes Bewegen ist das Bewegen unter Abnahme der Eigenschwere.

Die Unterstützung kann dabei manuell erfolgen durch Wasser aufgrund der Auftriebskraft des Wassers.

Aktives Bewegen

Hierzu zählen Übungen mit Geräten (Slalom, Cavaletti, Ball, Schiefe Ebene, Trampolin, Schaukelbrett, Luftkissen, festes Brett), aber auch ohne Geräte wie Achten und Kreislaufen.

 

Isometrische Übungen

sind Übungen zum Kraftaufbau, bei denen keine Bewegung zustande kommt.

 

Widerstandsübungen

Bewegen gegen zusätzlichen Widerstand sind kräftigende Übungen.

Das zusätzliche Gewicht kann mit Bleimanschette aber auch durch Gewichtsverlagerung erreicht werden, so dass auf einer Extremität mehr Eigengewicht lastet.

Weitere Möglichkeiten sind Übungen gegen den Wasserwiderstand oder den Handwiderstand.

Neurophysiologische Techniken

In bestimmtem Umfang können auch neurophysiologische Verfahren beim Tier eingesetzt werden sowohl bei orthopädischen Erkrankungen als auch bei neurologischen.