Der alte Hund

Der alte Hund

Ältere Tier­patienten

Der alte Hund

Die Praxis hat einen Behandlungs­schwerpunkt auf geriatrische Patienten gelegt.

Die Hunde- und auch Katzen­patienten werden dank besserer diagnos­tischer wie auch therapeu­tischer Möglich­keiten immer älter und das durchaus bei gutem Allgemein­befinden. Dennoch gibt es Verände­rungen:

  • Mobilitäts­einschrän­kungen: Verkürzte Gehstrecke, schlur­fender Gang, erschwer­tes Treppen­steigen
  • Koordinations­defizite: Schwanken bei Wendungen, Stolpern
  • Änderung des Schlaf­rhythmus: Häufiges nächtliches Erwachen

Sind akute Erkrankungen, auch innere Erkrankungen, ausgeschlossen worden, so bleiben alters­bedingte Ursachen für diese Symptomatik:

Altern geht einher mit Einschrän­kung der Funktions­reserve. Besonders gravierend sind die Veränderungen im Sauerstoff-Stoffwechsel, die sich auf alle Organ­funktionen auswirken, insbesondere auch auf die der Muskulatur.

Dabei tritt in der Muskulatur Alters­atrophie, d. h. Muskel­schwund auf. Zudem war häufig der Bewegungs­apparat im Laufe des Lebens von kleineren und teilweise auch größeren Verletzungen betroffen.

Die Koordinations­defizite im Alter gehen auf die Abnahme der koordinativen Fähigkeiten während des Lebens zurück, denn die Koordination ist beim jugendlichen Organismus am höchsten ausgeprägt.

Die Veränderung im Schlaf­rhythmus sind altersbedingt: Es wird häufiger und tiefer, dafür aber kürzer geschlafen, was das gehäufte nächtliche Erwachen erklärt.

 

Bewegungs­beratung

Anhand von Muskel­vermessung, Gelenktests und Krafttest kann die indivi­duelle Belast­barkeit eingeschätzt werden.

Hierbei werden mit dem Besitzer Länge und Häufigkeit der Spazier­gänge besprochen, aber auch bei bisher sehr sportlich gehaltenen Hunden der weitere Umgang mit der sportlichen Betätigung.

 

Geriatri­sches Fitness­programm

  • Gleich­gewichts­übungen
  • Kraftaufbauenden, aber kreislaufschonenden Übungen
  • Übungen zum Erhalt bzw. zur Wieder­herstellung der Hebefunktion der Gliedmaßen

Diese lassen sich auch einfach durch den Besitzer in die täglichen Spazier­gänge einbauen.

 

Physio­therapeu­tische Anwendungen

  • Licht­therapie
  • Elektro­therapie bei fortge­schrit­tener Muskel­atrophie einzelner Muskel­gruppen
  • Vorsichtiges Training auf dem Unter­wasser­lauf­band bei entsprechend gutem Zustand des Herz-Kreis­lauf­systems

 





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